Funkstille im Bewerbungsprozess 2026: Warum es nicht an Dir liegt – und was Du trotzdem tun kannst
- 12. Jan.
- 3 Min. Lesezeit
Du hast eine Bewerbung abgeschickt – vielleicht sogar mit viel Herzblut. Und dann… nichts. Kein Lebenszeichen. Keine Eingangsbestätigung. Keine Absage. Nicht einmal eine Reaktion auf Deine freundliche Nachfrage. Wenn Du gerade mitten im Bewerbungsprozess steckst, kennst Du das vielleicht zu gut.
Und weil ich weiß, wie zermürbend das sein kann, hier ein kleiner Reminder:
➡️ Wenn ein Unternehmen keine Eingangsbestätigung schickt
❌ liegt es nicht an Dir.
➡️ Wenn Du nicht mal eine Absage erhältst
❌ liegt es nicht an Dir.
➡️ Wenn selbst Deine Nachfrage unbeantwortet bleibt
❌ liegt es nicht an Dir.
Was Du nicht beeinflussen kannst – und was eben doch
Bewerbungsprozesse sind oft alles andere als transparent. In vielen Unternehmen läuft Recruiting neben dem Alltagsgeschäft – mal mit viel Engagement, mal leider eher halbherzig. Vielleicht wurde die Stelle intern vergeben, bevor Deine Bewerbung überhaupt gelesen wurde. Vielleicht ist die Führungskraft gerade im Urlaub oder das Bewerbermanagement schlecht organisiert.
All das hat nichts mit Dir zu tun – und trotzdem fühlt es sich persönlich an. Besonders dann, wenn Du schon einige Absagen bekommen hast oder gerade ohnehin an Deinem beruflichen Selbstwert zweifelst.
Aber: Es ist nicht Deine Schuld, wenn jemand anders seinen Job nicht ordentlich macht.
Was Du bei Funkstille im Bewerbungsprozess tun kannst: Verantwortung übernehmen – für Deinen Teil
Auch wenn Du nicht alles beeinflussen kannst, gibt es doch einiges, was Du aktiv gestalten kannst:
1. Du kannst klar und authentisch kommunizieren.
Du kannst in Deinem Anschreiben und Lebenslauf deutlich machen, wer Du bist, was Du kannst und was Dich motiviert. Nicht für jede Stelle, aber für die, die wirklich zu Dir passt.
2. Du kannst gezielt auswählen, wo Du Dich bewirbst.
Statt den Gießkannenmodus zu wählen, konzentriere Dich auf Unternehmen, deren Werte mit Deinen übereinstimmen – oder wo Du zumindest ein gutes Bauchgefühl hast.
3. Du kannst Dir selbst Feedback holen.
Wenn Du unsicher bist, ob Deine Bewerbung überzeugt, hol Dir eine zweite Meinung. Manchmal ist es nur eine kleine Formulierung, die einen großen Unterschied macht.
Wenn Du nicht nur die 100ste Meinung von Freunden willst, sondern den professionellen Blick eines Recruiting-Experten, nutze gerne meinen CV-Check! In 24 Stunden bekommst Du Klarheit über die Qualität Deiner Bewerbung.
4. Du kannst nachhaken – aber ohne Dich zu verbiegen.
Ein kurzer Reminder nach 2-3 Wochen Funkstille im Bewerbungsprozess ist völlig legitim. Wenn keine Antwort kommt, sagt das mehr über das Unternehmen als über Deine Qualifikationen.
Du darfst Dich um Dich kümmern – auch während der Jobsuche
In einer Phase, in der so viel im Außen passiert – Auswahlprozesse, Gespräche, Entscheidungen anderer – vergiss nicht: Du darfst Dir selbst den Rücken stärken. Gerade dann, wenn es nicht läuft. Gerade dann, wenn Du nur Stille hörst.
Und auch wenn es sich so anfühlt, als würdest Du im Bewerbungsmarathon alleine laufen – das stimmt nicht. Viele erleben gerade genau das Gleiche. Und nein: Es liegt nicht an ihnen.
Wenn Du merkst: Ich will da nicht länger alleine durch, dann melde Dich gern. Ich unterstütze Dich mit meiner erfolgsorientierten 1:1 Back-to-work-Begleitung.

Wer schreibt hier?
Rund 57.342 Stunden unseres Lebens verbringen wir im Job. Er sollte also besser wirklich zu uns passen.
Ich bin Tamara. Dein Jobcoach.
Mit meiner langjährigen Erfahrung im HR und als Coach unterstütze ich Dir auf Deinem Weg zum Traumjob. Egal ob es eine bessere Version Deines bestehenden Jobs ist, etwas ganz Neues, oder ein Jobmix, mit dem Du alle Deine Stärken ausleben kannst.
Du willst mehr erfahren? Lass uns kennenlernen!




Kommentare