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Brüche im Lebenslauf? Erzähl die Geschichte dahinter!

  • 6. Feb.
  • 3 Min. Lesezeit

Ich hatte neulich ein Interviewtraining mit einer Klientin. Auf den ersten Blick war ihr CV nicht ganz einfach: viele kurze Stationen. Nicht ideal, gerade nicht auf dem angespannten Arbeitsmarkt 2026.


Aber weißt Du was? Im Gespräch kam eine ganz andere Geschichte zum Vorschein. Eine, die nicht nur Sinn machte – sondern richtig beeindruckend war.


Was wie Brüche im Lebenslauf aussieht, kann strategisch und loyal sein


Meine Klientin liebt es, Unternehmen in Wachstumsphasen zu begleiten. Sie hat sich bewusst für Start-ups entschieden, weil sie die Energie, Dynamik und Gestaltungsmöglichkeiten liebt. Und ja – das bedeutet auch, Risiken einzugehen.


Manche der Start-ups wurden verkauft, andere haben sich neu ausgerichtet, wieder andere haben sich nicht durchgesetzt.


Das Ergebnis? Viele Brüche im Lebenslauf. Aber keine planlose Suche, sondern eine klare Linie: Sie will am Aufbau und Wachstum junger Unternehmen beteiligt sein.


Das Problem: Im Lebenslauf war davon nichts zu sehen.


Foto von Yan Krukau
Foto von Yan Krukau

Recruiter können keine Gedanken lesen


Das ist das Problem. Selbst wenn Du eine gute Geschichte hast – sie muss auch erzählt werden. Denn ein CV ist nicht selbsterklärend. Und Recruiter nehmen sich selten die Zeit, zwischen den Zeilen zu lesen oder mutige Entscheidungen wohlwollend zu interpretieren. Im schlimmsten Fall interpretieren sie Deine Motivation sogar falsch.


Gerade wenn Dein Lebenslauf nicht "perfekt" ist (und welcher ist das schon?), solltest Du ihnen die Einordnung nicht selbst überlassen.


Du willst wissen, wie Du Deine Geschichte im Lebenslauf überzeugend präsentierst?

Dann lass uns gemeinsam Deine Bewerbungsstrategie durchgehen – im kostenlosen 30-Minuten-Strategiegespräch.



So machst Du Deine Geschichte sichtbar – in drei Schritten


1. Im CV selbst: ein kurzer Kontext hilft


Wenn Du strategische Entscheidungen getroffen hast, dann benenne sie. Zum Beispiel in einem kurzen einleitenden Satz unter dem Namen oder direkt im jeweiligen Abschnitt:

Wechselmotivation: Betriebsbedingte Kündigung aufgrund der Geschäftsaufgabe des Start-Ups.

Auch im Bereich "Profil" oder "Kurzüberblick" kannst Du Deinen roten Faden andeuten – maximal zwei Sätze, aber mit Wirkung.


2. Im Motivationsschreiben: Deine Narrative entfalten


Hier darfst (und sollst!) Du mehr erzählen. Warum hast Du bestimmte Entscheidungen getroffen? Was war Dir wichtig? Was hast Du gesucht – und was daraus gelernt?


Das Motivationsschreiben ist der perfekte Ort, um vermeintliche Brüche zu verbinden und die „Warum“-Fragen vorwegzunehmen.

Was wie Unbeständigkeit aussieht, war in Wahrheit eine Suche nach passender Kultur, Herausforderung oder Sinn.

Mach diesen Prozess sichtbar – so wird er nachvollziehbar.


3. Im Vorstellungsgespräch: Die Selbstpräsentation als Gamechanger


Deine Selbstpräsentation hast Du komplett in der Hand. Sie ist Deine Chance, Deine Geschichte zu erzählen.


Dein „Erzählfaden“ sollte sich auch durch Deine Selbstpräsentation im Gespräch ziehen. Nutze die ersten Minuten, um die häufigsten Fragen direkt aufzugreifen.

Warum so viele Wechsel? Warum gerade diese Branchen? Warum diese Kombination aus Stationen?

Recruiter lieben es, wenn jemand Klarheit über sich hat – und sie müssen keine vagen Vermutungen anstellen.


Du fragst Dich, wie Du trotz „unperfektem“ CV eingeladen wirst?


Im kostenlosen Strategiegespräch schauen wir gemeinsam, wie Du Deinen roten Faden sichtbar machst – und souverän überzeugst.




Fazit: Nutze jeden Kontaktpunkt, um Deine Geschichte zu erzählen


Ein perfekter Lebenslauf ist nicht der, der keine Ecken und Kanten hat – sondern der, der verständlich und menschlich ist.


Wenn Du Deinen roten Faden sichtbar machst, gibst Du Personalverantwortlichen die Chance, Dich wirklich kennenzulernen.


Wiederhole Deine Kernbotschaft an allen relevanten Stellen – im CV, im Motivationsschreiben und im Gespräch.


📌 Dein Ziel: Nicht, Dich zu rechtfertigen. Sondern zu erklären, was Dich antreibt.

So wirst Du nicht nur eingeladen – Du wirst verstanden.



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Wer schreibt hier?


Rund 57.342 Stunden unseres Lebens verbringen wir im Job. Er sollte also besser wirklich zu uns passen.


Ich bin Tamara. Dein Jobcoach.


Mit meiner langjährigen Erfahrung im HR und als Coach unterstütze ich Dir auf Deinem Weg zum Traumjob. Egal ob es eine bessere Version Deines bestehenden Jobs ist, etwas ganz Neues, oder ein Jobmix, mit dem Du alle Deine Stärken ausleben kannst.


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Kommentare


B. aus Salzburg (1:1-Coaching)

"Tamara hat mich in einer beruflich schwierigen Phase mit ihrem Coaching und ihrer emphatischen Art hervorragend unterstützt. Man spürt von Beginn an, dass sie ihr Handwerk versteht: Jede Frage sitzt; ihr Feedback ist offen und klar und regt zur Selbstreflektion an. Mit den Erkenntnissen und Tamaras Denkanstößen konnte ich anstehende Entscheidungen mit deutlich mehr Klarheit und Zuversicht angehen."
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