Bauchschmerzen vor dem Job? Warum das kein Normalzustand ist
- tamaraschopka
- vor 3 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Bauchschmerzen. Schlaflose Nächte. Schon Tage vorher schlechte Laune.
Für viele beginnt genau so der Gedanke an den ersten Arbeitstag nach dem Urlaub. Der berühmte „Back to Work“-Moment fühlt sich weniger nach Neuanfang an – und mehr nach innerem Widerstand.
Lange Zeit dachte ich: Das gehört halt dazu. Arbeiten ist nun mal kein Wunschkonzert. Ein bisschen Unwohlsein, ein bisschen Zähne zusammenbeißen – normal eben.
Heute weiß ich: Nein. Ist es nicht.

Wenn der Urlaub vorbei ist – und die Erleichterung fehlt
Vor dem Urlaubsende ging es mir früher oft so: Schon beim ersten Gedanken an die Arbeit, meldete sich auch das flaue Gefühl zurück. Nicht, weil der Urlaub zu kurz war. Sondern weil der Job nicht gepasst hat.
Dass das nicht normal ist, wurde erst richtig klar, als ich beruflich angekommen war. Denn diesmal war es anders:
Keine Bauchschmerzen. Keine innere Abwehr.
Sondern Lust, wieder loszulegen. Frische Ideen. Vorfreude auf den Austausch mit Kolleg:innen.
Und ja – hätte der Urlaub länger gedauert, hätte ich mich sicher nicht gewehrt 😉
Aber: Es war auch völlig okay, dass es wieder losging.
Dieser Unterschied ist entscheidend.
Woran Du erkennst, dass Dein Job nicht passt
Nicht jeder schlechte Tag ist ein Warnsignal. Aber wenn sich bestimmte Anzeichen häufen, lohnt es sich, genauer hinzuschauen:
→ Du bist schon vor dem Arbeitsbeginn angespannt oder gereizt
→ Dein Körper meldet sich mit Bauchschmerzen, Kopfschmerzen oder Schlafproblemen
→ Erholung im Urlaub hält nur wenige Stunden oder Tage
→ Der Gedanke an die Arbeit raubt Dir Energie – nicht nur Motivation
Das sind keine „Befindlichkeiten“. Das sind Hinweise.
Lass Dir nicht einreden, das sei normal
Einer der größten Irrtümer in der Arbeitswelt: „So geht es doch allen.“
Nein. Tut es nicht.
Natürlich ist ein Job nicht immer leicht. Natürlich gibt es stressige Phasen. Aber ein Job sollte Dein Leben nicht vermiesen.
Er muss nicht Dein Lebensinhalt sein.
Aber er sollte Dir auch nicht die Lebensfreude nehmen.
Was stattdessen möglich ist
Zwischen „Traumjob“ und „Aushalten“ gibt es viele Graustufen. Und genau dort liegt oft der Hebel:
→ Kleine Veränderungen im Aufgabenbereich
→ Mehr Gestaltungsspielraum
→ Klarere Grenzen
→ Jobcrafting statt Kündigung aus dem Affekt
Du musst nicht alles sofort umwerfen. Aber Du darfst anfangen, ehrlich hinzuschauen.
Du bist neugierig, wie Jobcrafting Dir in Deiner Situation helfen kann? Dann schau mal hier!
Wenn Du zur Fraktion „Bauchschmerzen vor dem Job“ gehörst
Dann nimm dieses Gefühl ernst. Nicht panisch – aber aufmerksam.
Frage Dich: Was genau macht mir zu schaffen? Was fehlt mir – und was ist zu viel?Was müsste sich ändern, damit Arbeit sich wieder leichter anfühlt?
Die gute Nachricht: Es gibt Alternativen. Mehr, als Du vielleicht gerade sehen kannst.
Du möchtest endlich Klarheit, ob Du Deinen Job umgestalten kannst oder ob es doch einen radikaleren Schritt braucht? Lass uns sprechen!

Wer schreibt hier?
Rund 57.342 Stunden unseres Lebens verbringen wir im Job. Er sollte also besser wirklich zu uns passen.
Ich bin Tamara. Dein Jobcoach.
Mit meiner langjährigen Erfahrung im HR und als Coach unterstütze ich Dir auf Deinem Weg zum Traumjob. Egal ob es eine bessere Version Deines bestehenden Jobs ist, etwas ganz Neues, oder ein Jobmix, mit dem Du alle Deine Stärken ausleben kannst.
Du willst mehr erfahren? Lass uns kennenlernen!



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